Browser Toolbars

Für den Internet Explorer, und zunehmend auch für andere Browser, gibt es Erweiterungen in Form sogenannter Toolbars. Dabei handelt es sich um schmale Leisten, die in der Regel unter der URL-Leiste angezeigt werden. Viele Firmen haben diese Toolbars inzwischen als Marketinginstrument erkannt, und bieten mehr oder weniger nützliche Werkzeugleisten gespickt mit Schnittstellen zu eigenen Informationen oder Dienstleistungen an. So sind auch inzwischen fast alle nennenswerten Suchmaschinen auf den Toolbar-Zug aufgesprungen und bieten eine eigene Toolbar mit ihren Suchfunktionen an. Einen wirklichen Mehrwert für die Suchmaschinenoptimierung bieten dabei die Toolbars von Google und Alexa, denn mit diesen kann man nicht nur suchen, sondern bekommt auch zusätzlich wertvolle Informationen über die gerade besuchte Website.

 

Google Toolbar


Die Google Toolbar zeigt zu jeder Seite den Pagerank als grün-weissen Balken an.

Die Google Toolbar, welche inzwischen schon in der Version 2.0 vorliegt, ist ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Suchmaschinenoptimierer. Denn neben einem direkten Zugang zur Google-Suche kann man hier anhand eines weiss-grünen Balkens den Pagerank der gerade angezeigten Seite ablesen. Da der Pagerank bei der Platzierung in den Google-Suchergebnissen eine zentrale Rolle spielt ist dieses Werkzeug von enormem Wert. Weiterhin lassen sich die Google bekannten Links auf die Seite oder der Google-Cache mit einem Mausklick anzeigen.

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Alexa Toolbar


Die Alexa Toolbar zeigt einen trafficbasierten Rank an. Je niedriger dieser Wert, desto besser besucht ist die Site.

Alexa ist keine Suchmaschine sondern sammelt Statistiken über die Entwicklung des Web und das Surfverhalten der User. Wenn man sich die Alexa Toolbar installiert sieht man bei jeder besuchten Seite sofort den Trafficrank der Seite, sowie eine Liste verwandter Links. Der Trafficrank gibt eine grobe Information, wie gut die entsprechende Site bezüglich Besuchern im internationalen Vergleich abschneidet. Zu beachten ist hier, dass Alexa den Trafficrank für die ganze Domain inklusive Subdomains vergibt, wogegen der Pagerank von Google sich auf einzelne Seiten bezieht. Ein Wert unter 100.000 ist dabei schon als recht gut zu betrachten, mit einem Wert unter 10.000 gelangt man in die Grössenordnung der 100 bestbesuchten Seiten Deutschlands. Die verwandten Links lassen Rückschlüsse darauf zu, welche Sites in der Linknachbarschaft einer Website liegen. Neben Amazon stehen unter anderem Google, Microsoft und Netscape hinter Alexa, so dass man davon ausgehen kann, dass die gesammelten Daten eine gewisse Aussagekraft haben.

Die Trafficdaten bezieht Alexa dabei von Websurfern, welche die Alexa Toolbar in ihrem Browser installiert haben. Von diesen Usern werden die Besuche pro Seite und Tag gewertet. Wenn also ein User an einem Tag drei Seiten einer Website besucht, so zählt Alexa dies als drei Pageviews für die betreffende Website. Betrachtet der gleiche Besucher am selben Tag eine der Seiten wieder, wird dieser erneute Besuch nicht gezählt. Am nächsten Tag schliesslich kann unser Surfer die Seiten wieder besuchen, und die Aufrufe werden bei Alexa erneut als Pageviews gezählt.

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